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Warum Personaltraining in jedem Alter sinnvoll ist

PDF Version ansehen | Druckansicht | veröffentlicht von Autor: team
gelistet in: Arbeit und Beruf
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Artikel am 19.Mar 2013 veröffentlicht

Führungskräftetraining – Pflicht oder Kür?

Führungskräftetraining wird von leitenden Mitarbeitern tendenziell sehr unterschiedlich aufgefasst. Während Young Professionals diese Maßnahmen als willkommene Hilfe begreifen und darin auch eine Anerkennung ihres Karriere-Anspruchs sehen, wehren „gestandene“ Führungskräfte mit zunehmendem Alter entsprechende Maßnahmen immer deutlicher ab. In vielen Unternehmen wird daher das Führungskräftetraining gerade in den höheren Direktionsetagen oft mit attraktiven „Incentives“ versüßt, um den Wissens- und Erfahrungstransfer nicht so deutlich in den Vordergrund zu stellen. Dabei stellt jede wissenschaftliche Studie zur Stressbewältigung mit zunehmendem Berufsalter geringere Belastbarkeiten fest und den Rückgang von Fertigkeiten zur Problemlösung. Umstritten sind die kognitiven Fähigkeiten, da große Erfahrung natürlich einen wertvollen Vorsprung bedeuten, oft aber in ignoranten Einstellungen gegenüber neuen Entwicklungen münden. Als Paradebeispiel dafür gilt die Akzeptanz des Web 2.0 – ein Problem, das sich aber in 10 Jahren von selbst erledigt haben wird. Kein Unternehmen kann es sich indes leisten, auf den „natürlichen“ Gang der Dinge zu hoffen, denn dieser hinkt der rasanten Entwicklung der modernen Unternehmenskommunikation hoffnungslos hinterher. Auch die kontinuierliche Vermittlung von Kompetenzen, Strategien und Verhaltensweisen für die erfolgreiche Leitung einer Abteilung oder eines Geschäftsbereichs ist unter dem Eindruck des steten Wandels der Bedingungen absolut unerlässlich. Führungskräftetraining für ältere Leiter berücksichtigt natürlich auch den Charakter des Erfahrungsaustausches.

Azubi Training – die Grundlage für die Unternehmenswerte legen

Was beim Training von Führungskräften zuweilen im Weg steht, muss bei Berufseinsteigern überhaupt erst einmal aufgebaut werden – das Verständnis für die zweckgebundene Kooperation in einem Unternehmen. Begriffe wie „Erfolg“ oder „Pflicht“ nehmen in der jugendlichen Wahrnehmung noch eine sehr diffuse Bedeutung ein. Dazu kommen die unausgereiften Fähigkeiten der Jugendlichen im Umgang mit der eigenen Persönlichkeit und mit anderen. Selbststeuerung und Zusammenarbeit sind im Jugendalter noch keine kontinuierlichen Kriterien des Handelns und beeinträchtigen die Kommunikations- und Integrationsqualitäten. Azubi Training vermittelt daher neben den unternehmensbedingten Inhalten auch grundlegende Fragen der Persönlichkeitsbildung wie Sozialkompetenz, Kooperationsvermögen, Selbstwertgefühl, Verantwortung, Führungsakzeptanz, Konfliktmanagement oder Loyalität. Viele Fragen, die im täglichen Betrieb unabdingbare Voraussetzungen für das reibungslose Funktionieren schaffen, müssen Jugendliche erst einmal lernen, z.B. wirklich zuzuhören, Anweisungen zu verarbeiten und eine klare Rückmeldung zu geben. Dann aber können sie auch zur Unternehmenskultur beitragen.


Tags: Motivation, Team, Teamtraining

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Lara Hebekeuser
Seelscheid