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Der Allwetterreifen - Die Vor- und Nachteile

PDF Version ansehen | Druckansicht | veröffentlicht von Autor: Nami
gelistet in: Auto und Verkehr
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Artikel am 25.Jun 2013 veröffentlicht

Gegenüber Winterpneus ist die Gummimischung von Sommerreifen vergleichsweise hart, um den Pneu auch bei heißen Temperaturen vor Abnutzung zu schützen. Zudem hat der Sommerpneu ein Reifenprofil mit großen Blöcken und zahlreichen dünnen Rillen, um so perfekten Grip Traktion und gutes Ableiten des Wassers zu ermöglichen.

Nie auf Winterreifen verzeichten

Winterpneus dagegen werden mit einer weichen Gummimischung hergestellt, damit die Beschaffenheit des Reifens auch bei eisigen Tempetaturen elastisch bleibt und sich die schaufelähnlichen Profilblöcke besser in der Fahrbahn verkeilen können. Darüber hinaus hat der Winterreifen einen größeren Abstand zwischen den einzelnen Blöcken, damit Schnee, Matsch und Nässe bestmöglich nach außen abtransportiert werden kann und sich der Reifen somit eigenständig reinigt. Der Reifen schaufelt sich somit wirksam voran - er besitzt somit eine gute Traktionseigenschaft.

Ein Allwetterreifen muss mit den vielfältigen Schwierigkeiten aller Jahreszeiten zurecht kommen. Zu diesem Zweck besitzt der Allwetterreifen die Funktionen sowohl eines Sommerreifens als auch eines Winterreifens.  Dementsprechend wird eine Gummimischung benutzt, die weder ganz hart noch ganz weich ist. 

Genauso verhält es sich mit dem Profil. Das Reifenprofil soll den Niederschlag, irrelevant in welcher Form, ob als Regen, Schnee oder Matsch nach außen tragen. Dazu dienen die Rillen.  Nicht nur die Ableitung der Nässe, sondern auch die Größe der Aufstandsfläche durch die Profilblöcke für ideale Bodenhaftung sind für eine gute Performance ausschlaggebend.

Der Kompromiss

Im Gegensatz zu den Saisonreifen muss der Ganzjahresreifen mehrere Kompromisse eingehen und verschleißt dadurch schneller auf sehr warmen Fahrbahnen im Sommer und in der Winterzeit kommt er nicht an die gute Bodenhaftung eines Winterreifens heran.

Dennoch kann der Allwetterreifen in Gegenden mit wenig Niederschlag und geringen Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten von +25°C bis -7°C im Durchschnitt, wie im Flachland oder in einigen Städten, problemlos gefahren werden. Äußerst empfehlenswert ist der Allwetterreifen auch an alle, die wenig mit ihrem KFZ unterwegs sind, die es also nicht schaffen würden binnen von sechs Jahren einen Satz Sommer- und Winterreifen abzufahren.

Zu den positiven Aspekten zählen: Kostenersparnis für Reifenwechsel, Reifeneinlagerung und zweiten Satz Reifen, Zeitersparnis und selbst im Schadenfall im Winter zählen die Ganzjahresreifen als Winterreifen-Ersatz - wenn das M+S Kennzeichen und ggf. auch noch das Schneeflockensymbol vorhanden ist.


Tags: Dunlop, Sommerreifen, Winterreifen, Runflat, Ganzjahresreifen, Allwetterreifen

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Julia Sandor