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Krankenzusatzversicherung verbessert die Leistungen der Krankenkassen

PDF Version ansehen | Druckansicht | veröffentlicht von Autor: Alois
gelistet in: Krankenversicherungen
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Artikel am 18.Nov 2014 veröffentlicht

Zusammenarbeit mit der privaten Krankenversicherung

Fast alle Vertreter der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) arbeiten mit einem Anbieter aus der privaten Krankenversicherung (PKV) zusammen. Durch die Zusammenarbeit können die jeweiligen Mitglieder der GKV einen bestimmten Teil des Leistungskatalogs in Anspruch nehmen. Um eine Zusatzversicherung zu bekommen, müssen auch hier alle Fragen zum Gesundheitszustand beantwortet werden. Kommt es zu Unstimmigkeiten, wird die Versicherung die Haftung und Kostenübernahme ablehnen.

Weites Spektrum an Leistungen

Eine Krankenzusatzversicherung ist jedoch nicht auf die Behandlungen beim Zahnarzt begrenzt. Auf Wunsch des Versicherten kann er auch bei einem Krankenaufenthalt auf ein Zweibettzimmer bestehen oder auch eine bessere Behandlung hinzu buchen. Kommt es zu einer Reha können hier ebenfalls Zusatzleistungen beansprucht werden, die sonst nicht zur Verfügung stehen. Dem Nutzer muss jedoch bewusst sein, dass die monatlichen Beiträge sich deutlich erhöhen.

In der Arbeitslosigkeit

Es ist in der heutigen Zeit immer möglich trotz Festanstellung in die Arbeitslosigkeit abzudriften. Laut unterschiedlicher Experten, kann das Jobcenter hier eine Auflösung der bestehenden Versicherungen bestehen, da sie als unnötige Absicherung gilt. Unter gewissen Bedingungen übernimmt kann der Antragsteller seine Police behalten, doch er muss sie mit seinen eigenen Mitteln begleichen. Eine Übernahme der Kosten durch die Behörden ist nicht möglich. Das gil auch bei einer Kapitallebensversicherung.

Wartezeit eines Vertrages

Wer eine Police abschließt muss in diesem Fall auch eine Wartezeit berücksichtigen. In dieser Zeit kann der Versicherte die Zusatzversicherung nicht Anspruch nehmen. Oft muss der Betroffene zwei bis drei Monate warten. Es gibt hier keine gesetzliche Regulierungen, wie lange der Kunde warten muss. Damit keine Probleme entstehen, können die Verbraucher ihre Wartezeiten in den Verträgen nachlesen. In seltenen Fällen besteht auch die Möglichkeit, dass die Zeit verkürzt werden kann.

Beiträge steuerlich absetzbar

Ein weiterer Vorteil der Zusatzversicherung ist, dass er steuerlich absetzbar ist. Es muss darauf geachtet werden, dass der Betrag die Höchstsumme von 1900 Euro nicht übersteigt. Selbstständige können bei der Steuererklärung einen Betrag von 2800 Euro absetzen. Gehen die Beträge über das Maß hinaus, können die restlichen Angaben nicht weiter vom Finanzamt berücksichtigt werden.

Vertrag kündigen

Bei dieser Versicherungsform verzichtet der Versicherer auf eine Kündigungsfrist von mehreren Monaten. So ist es dem Verbraucher möglich, die Police zum Ende des laufenden Monats zu kündigen. Damit die Kündigung auch tatsächlich Wirksam ist, müssen alle Angabe zur Police und zum Versicherungsnehmer korrekt mit angegeben werden. Sollte ein Kombiangebote bestehen, muss vor der Vertragsbeendigung geschaut, welche Auswirkungen eine Kündigung auf die anderen Versicherungen hat.

Fazit

Um die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse zu verbessern, kann eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden. Doch ähnlich wie bei einer KFZ-Versicherung, müssen die Versicherungsnehmer die Tarife vergleichen. Denn die Prämien sind sehr unterschiedlich kalkuliert. Durch die Zusammenarbeit mit der privaten Krankenversicherung können die Mitglieder der GKV einen Teil der PKV in Anspruch nehmen. Das ist beim Zahnersatz sehr wichtig.


Tags: krankenzusatzversicherung,PKV,GKV,Leistungen,Police

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